Gesundheit

Künstliches Licht und Gesundheit

Fehlende Lichtfrequenzen bzw. Lichtverfälschungen können erfahrungsgemäß viele neg. organische oder psychisch-geistige Folgen bei Menschen haben. Aber auch an Pflanzen und Tieren wirkt es sich negativ aus.

Schaden = Schädigung – Reparatur

Die toxischen Wirkungen von Licht kann man somit am besten entweder aus Zellversuchen oder aus epidemiologischen Entwicklungen ablesen, sofern es sich nicht um eindeutige Sofortwirkungen handelt, wie man sie z.B. im Rahmen eines Sonnenbrandes beobachtet. Da sich moderne  Zivilisationen in erster Linie unter Kunstlicht aufhalten (> 95 Prozent der Zeit), stellt sich als erste Frage, ob man die Sonne wirklich als den einzigen entscheidenden Faktor gelten lassen kann. Dies ist aber seit vielen Jahren guter Brauch auch unter Medizinern, bei lichtbedingten Schäden zuallererst die Sonne zu bezichtigen. Das geschieht z.B. im Zusammenhang mit Hautkrebs, bei der Entwicklung von Grauem Star und bei der Entstehung der AMD (altersbedingte Makuladegeneration), von der mittlerweile über 30 Prozent der über 65-jährigen Bevölkerung in Industrienationen betroffen ist.

Wenn also das Quecksilberlicht so gesund wäre, dann sollte man erwarten, dass typische zivilisationsbedingte Erkrankungen in ihrem Fortschreiten zumindest stagnieren – das Gegenteil ist jedoch der Fall. Genau diejenigen Erkrankungen, die auf Störungen des Hormonhaushaltes zurückzuführen sind, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs, nehmen immer mehr zu. Was ebenfalls immer mehr zunimmt, ist die Verbreitung von Quecksilberdampf Entladungslampen in allen erdenklichen Formen. Was hingegen immer mehr abnimmt, ist die Verwendung von Glühlicht. Dies allein wäre natürlich noch kein Grund, hier einen Zusammenhang konstruieren zu wollen. Für die Hormonseite ist die Hypophyse verantwortlich, die als Hirnanhangdrüse am Hypothalamus hängt. Betrachtet man die Reihe der Hormone, die über die Hypophyse reguliert werden, so wird verständlich, warum sich die Lichtindustrie diesen physiologischen Signalweg, der anatomisch den Zusammenhang zwischen Licht und Lebensfunktionen beschreibt, nur ungern auf die Werbefahnen schreiben würde, wenngleich sie die produktionsfördernden Eigenschaften hellen Lichtes gerne propagiert: Schilddrüsenhormone, Stresshormone, Mineral- und GlucocorticoideGlucocorticoide, blutdruckwirksame Substanzen und Hormone zur Regulation des Wasserhaushaltes, Sexualhormone – die Liste der Stoffe, die die Hypophyse ausschüttet ist lang. Jedwede Zivilisationskrankheit, die heute eine wichtige Rolle spielt, geht mit der Störung eines oder mehrerer Hormone aus der vorangegangenen Aufzählung von Hypophysenhormonen einher: Störungen der Schilddrüsenhormone führen zu Schilddrüsenerkrankungen; Sexualhormone z.B. sind bei der Entstehung von Brustkrebs und anderen Krebserkrankungen beteiligt; Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin lassen den Blutdruck steigen und führen bei Erhöhung auf lange Sicht zu Herz-Kreislauf- Erkrankungen; Cortisol, das auch als Stresshormon bezeichnet wird, wirkt auf den Blutzuckerspiegel, dämpft die Immunabwehr, fördert bei länger andauernder Erhöhung also die Entstehung chronisch entzündlicher Erkrankungen und begünstigt die Entstehung von Osteoporose und Diabetes.

Cortisol und Adrenalin/Noradrenalin entstehen aus ACTH, dem Adrenocorticotrophen Hormon, das in der Hypophyse gemeinsam mit MSH, dem melanozyten-stimulierenden Hormon, aus POMC (pro-opio-Melanocortin) gebildet wird. Eine Erhöhung des MSH hat nicht nur eine vermehrte Stimulation von Melanozyten zur Folge, es nimmt wie auch die Schilddrüsenhormone Einfluss auf den Grundumsatz. Ist dieser gestört, kann z.B. Übergewicht als Folge auftreten. Übrigens entstehen die bösartigen Melanome, wie der Name schon nahelegt, aus Melanozyten. Einer einfachen Logik folgend ist es zumindest kein Widerspruch, wenn man annimmt, dass aus einer stimulierten Population von Melanozyten auch mehr Melanome entstehen können.

Wirkung Wellenlängen auf den Körper

Wirkungen, Kurzzeichen, Schwellenbestrahlungen, Bereiche der spektralen Empfindlichkeit und Wellenlängen der maximalen Empfindlichkeit nach DIN 5031, Quelle: http://www.licht-akademie.de/publikationen/licht_u_ges/li_ge_03.html

Melatonin ist als Schlafhormon bekannt, das zudem vor manchen Krebsarten schützen soll; Serotonin wird populär oft als »Glückshormon« bezeichnet, was allerdings eine unzulässige Vereinfachung darstellt, da es eine Vielzahl von Funktionen zeigt, je nachdem, in welchem Teil des Gehirns oder im Körper es zur Wirkung kommt. Beide Hormone sind jedenfalls in einer antagonistischen Koppelung an der Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus beteiligt.

Kaum hatte man festgestellt, dass Sonnenlichtbestrahlung als Therapie für verschiedene Dunkelkrankheiten wie Rachitis oder Tuberkulose eingesetzt werden kann, machte man sich daran, herauszufinden, welche Bereiche des Sonnenspektrums dafür verantwortlich seien. Dies war augenscheinlich der UV-Bereich, jedoch – bezogen auf die Vitamin D-Bildung – nur ein bestimmter Ausschnitt. Also wurde das Aktionsspektrum der Vitamin D-Bildung ermittelt, das weitgehend mit der Erythemkurve übereinstimmt. Als nächstes suchte man nach Lichtquellen, die diesen Bereich zwischen 290 und 320 nm ausfüllen konnten und wurde bei der Quecksilberdampf-Entladung fündig.

Circadian bzw. biologisch wirksames Licht wird als gesundes Licht angepriesen, ohne darauf hinzuweisen, dass lediglich in einigen Studien belegt ist, dass Licht mit hoher Farbtemperatur in der Lage sein kann, gesundheitliche Störungen, wie sie z. B. im Schichtbetrieb auftreten, zu begegnen. Damit ist jedoch weder bewiesen, dass solches therapeutisch wirksames Licht auch wirklich gesund ist, noch ist dadurch belegbar, dass solches Licht auch Menschen außerhalb von Schichtarbeits-Berdingungen förderlich ist.

Licht und Haut 2

Eindringtiefe von Licht und Infrarotstrahlung in die menschliche Haut. Quelle: Health Council of the Netherlands 1993

Licht ist nicht nur Helligkeit, Licht ist ein Lebensmittel, das zeigen die Erkenntnisse der Lichtbiologie der letzten 100 Jahre immer deutlicher. Die aktuelle Diskussion über ein mögliches Verbot der Glühlampe gibt Gelegenheit, die biologische Verträglichkeit von Kunstlicht aus der heutigen Sicht der Wissenschaft nochmals zu überdenken, wobei es wichtig ist, die Erkenntnisse der letzten fünf Jahre ebenso mit einzubeziehen wie die beunruhigenden epidemiologischen Aspekte, die auf einen Zusammenhang zwischen Kunstlichtexposition und Krebsentstehung hinweisen. Es ist an der Zeit, nach einem halben Jahrhundert unter Leuchtstofflampen, Bilanz zu ziehen und sich zu fragen, ob die Entwarnungen und Beschwichtigungen der Lichtindustrie berechtigt waren, die die Karriere des Quecksilberlichtes seit jeher begleitet haben. Aus ganzheitsmedizinischer Sicht wäre es jedenfalls ein gravierender Fehler, die einzige hormonneutrale und augenschonenende Lichtquelle, die dem Verbraucher für die Beleuchtung seines privaten Umfeldes momentan zur Verfügung steht, per Verbot zu entziehen, da die gesundheitlichen Konsequenzen derzeit nicht überschaubar sind.

Verschiedene Untersuchungsergebnisse

  • wenn zu lange künstliches Licht einwirkt, fehlen bestimmte Wellenlängen. Dadurch werden manche Sensoren nicht angeregt und sie verlieren ihre Funktion, was z.B. zu Sehstörungen führen kann. „Künstliche Fehlbeleuchtung ist ähnlich wie Fehlernährung. Sie spielt eine größere Rolle als Vererbung, Umwelt und Ernährung.“ {Liberman S.76}
  • Jede Einschränkung, Verfälschung oder Ausfilterung bestimmter Sonnenlichtfrequenzen hat auf den Feinstoff-Körper, der sich hauptsächlich von Licht ernährt und den physischen Körper steuert, irgendwelche nachteiligen Folgen. {Lorber}
  • Wenn man Licht entzieht „wird der Mensch schlaff, apathisch,  verliert alle Lebensenergie.“ „{Liberman S.29}
  • Reduzierung der Lichtwahrnehmung führt zu signifikanten Störungen der psycholog./emot. Stabilität“ {Liberman S.56}
  • Kürbissamensprossen kamen unter fluoreszierendem Licht nicht zu voller Reife, bestens dagegen, als UV hinzugefügt wurde. {Liberman S.83}
  • Kaninchen: 3 monatige Einwirkung verschiedener Lichtfrequenzen: Es zeigten sich Fellverlust, Vergiftungssymptome, abnormes Körpergewicht, Verdauungsstörungen, Unfruchtbarkeit, abnorme Knochenentwicklung, grauer Star. {Liberman S.105}

 

Elektrische Felder

Die Feldstärke wird mit Volt pro Meter (V/m) angegeben. Elektrische Felder entstehen, sobald die Lampe ans Stromnetz angeschlossen ist, das heißt mit einer Steckdose verbunden ist. Im  Bereich der niederfrequenten elektrischen Wechselfelder, die Energiesparlampen und LEDs aussenden, kann es verschiedene Auswirkungen auf den menschlichen Körper geben:

  • Absenkung des Hormon Melatonin (Wilson, Andersen, Stephen u.a. 1990): 20 V/m
  • Beeinflussung der Zell-Signalübertragung (Adey u.a. 1976): 20 V/m
  • Kinderleukämie-Studien: 10 V/m

 

Flimmern

Ruhiges Licht / EVG (Elektronisches Vorschaltgerät) In einem weiteren Bereich wird die Sehleistung und die Gesundheit erheblich beeinträchtigt: durch das 50-Hz-Wechselstrom-Flimmern. Optisch nimmt das Auge nur etwa 15-100Hz wahr, das Gehirn „sieht“ aber bis 1000 Hz und wandelt das Gesehene dann in ein scheinbar ruhiges Licht oder fließendes Bild (Film/Bildschirm) um. In Wirklichkeit muss das Gehirn aber jede Sekunde Schwerstarbeit vollbringen. Dies führt zu Augen- und Kopfschmerzen, hohen Stressbelastungen (z.B. Cortison-Ausschüttungen). Darum ist es empfehlenswert zum Betrieb von Vollspektrum – Röhren elektronische Vorschaltgeräte (EVG) zu benutzen. Dies garantiert flimmerfreies Licht sowie den positiven Nebeneffekt eine Stromkostenersparnis von ~ 20% im Vergleich zu den herkömmlichen KVG („Drossel“) zu erreichen.

„Energiesparlampen“ / Kompaktleuchtstofflampen / Leuchtstofflampen Umweltbelastung während der Produktion

  • Produktion (Umwelt, Arbeiter – Quecksilbervergiftungen)
  • Produktion in Asien (EU-Quecksilberverbot)

 

Gesundheitliche Probleme

  • Bruchgefahr: aus zerbrochenen Lampen entweicht gasförmiges Quecksilber
  • Elektrosmog / elektromagnetisches Feld; empfohlener Sicherheitsabstand von 1,5 m (nicht als Arbeitsplatzbeleuchtung verwenden)
  • Flammschutzmittel und andere Giftstoffe entweichen durch hohe Temperaturen im angeschalteten Zustand aus dem Sockel
  • Unterdrückung der Melantoninausschüttung, Hormonkarussel
  • Flimmern kann zu Kopfschmerzen führen
  • Giftstoffe wie: Blei, Antimon, Barium, Yttrium, Arsen, Phosphor, Zink-Beryllium-Silkate, Cadmiumbromide, Vanadium, Thorium etc.

 

Quellen

http://www.lichtbiologie.de/LICHT%20Vollversion.pdf

http://www.j-lorber.de/shm/licht/kunstlicht.htm

http://www.gluehbirne.ist.org/elektrosmog.php

http://www.isar-projekt.de/_files/didaktikpool_303_2.pdf

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