Leuchtstofflampen

Leuchtstofflampen bestehen aus einem stabförmigen Glaskolben, der an beiden Enden von einem Sockel gehalten wird. Die Lichtausbeute liegt bei 20 bis 50 %, also bis zu zehnmal höher als bei der Glühbirne. Leuchtstofflampen gibt es in Tageslichtweiß, Neutralweiß und Warmweiß. Warmweiß hat einen hohen Anteil an Rot und Orange, Neutralweiß wirkt grell und bläulich, Tageslichtweiß ist eine Mischung aus beidem. An das Sonnenlichtspektrum kommen keine heran.
Alle Leuchtstofflampen enthalten giftiges Quecksilber, ältere Kondensatoren können krebserregende Polychlorierte Biphenyle (PCB) enthalten.

Egal wo man sich aufhält, im Büro, im Laden, in öffentlichen Gebäuden überall sieht man Leuchtstoffröhren. Ca. 70% des Lichtes in Gebäuden werden durch sie erzeugt.
Im Inneren der Leuchtstoffröhre ist das giftige Quecksilber enthalten. Wenn eine Röhre zerbricht, kann das Quecksilber austreten und zu gesundheitlichen Schäden führen. Die sogenannten Starter sind ein weiterer negativer Aspekt, sind diese defekt, können sie anfangen zu brennen. Starter und Vorschaltgeräte benötigen ebenfalls Strom, zuzüglich der Wattage auf der Verpackung.


LL Kopie


Unsere Sehzellen funktionieren wie ein Wechselsignalverstärker. Bei konstant bleibendem Licht geht die Signalintensität schnell gegen Null, damit unser Gehirn nur die Veränderungen verarbeiten braucht, und so mehr Rechenkapazität für andere Dinge frei bleibt. Auch auf Bewegungen im Bildfeld kann es so besonders effizient reagieren. Wird das Gehirn mit Flimmerlicht konfrontiert, so erzeugt jeder Flimmerimpuls ein Signal im Sehzentrum, das vom Gehirn verarbeitet werden muß. Wird die Flimmerfrequenz zu hoch, so wird unser Gehirn mit dem entstehenden Daten nicht mehr fertig; der Datentransfer wird blockiert und bricht z.T. zusammen – Streß entsteht.
Russische Wissenschaftler fanden heraus, daß sich das Geflimmer von Leuchtstofflampen eindeutig meßbar auf die Gehirnwellen überträgt. Nach der Aufstellung eines Elektro-Enzephalographen in einem Raum zeigten sich im EEG permanent Störungen mit Netzfrequenz. Man vermutete Elektrosmog und schirmte die im Raum installierten Leuchtstofflampen sorgfältig elektrisch ab. Bei erneuten Messungen zeigten sich die gleichen Störungen mit leicht verringerter Intensität erneut. Wurden die Augen des Untersuchten abgedeckt, so verschwand das Brummsignal. Es war also durch das Flimmerlicht optisch ins Gehirn übertragen worden. Auf diesem Prinzip basieren auch optische Mind-Machines, die durch langsames Flimmern die Gehirnwellen in einen Zustand tiefer Entspannung herunterzusynkronisieren versuchen. Unser Nervensystem überträgt Signale bis ca. 1000Hz, wobei hohe Flimmerfrequenzen in der bewußten Wahrnehmung stark gedämpft werden. Wahrnehmbare Frequenzen über ca. 12Hz (Netzfrequenz hat 50Hz) erzeugen i.a. Streß.

Funktion-sparlampe

Quelle: http://www.vip-bremen-nord.de/Wissen/Kompaktleuchtstofflampe.html



Leuchtstoffröhren stellen unter dem Frequenzaspekt eine Frequenzdefizit-Beleuchtung dar. Als Folge fehlender Lichtfrequenzen sind verschiedene Gesundheitsstörungen inzwischen bekannt:

  • Künstliches Licht kann zu Augenermüdung, Lidzittern, Brillenzwang, Kopfschmerzen, allgemeiner Ermüdung, Reizbarkeit, Ängstlichkeit, Winterdepressionen, vermehrter Lust auf Süßes, Antriebsarmut sowie Konzentrations- und Motivationsstörungen führen
  • Durch UV-B wird der Kalzium-, Kohlehydrat- und Phosphor-Stoffwechsel im Körper gesteuert. Unter normalem Kunstlicht sinkt die Kalziumaufnahme um rund ein Drittel. Die ist eine der Hauptursachen für Osteoporose {John Ott S.10}
  • Zeitrafferaufnahmen zeigten bei Erstkläßlern unter kühlweißen Standardröhren nervöse Ermüdungserscheinungen, hyperaktives Verhalten.
  • Schüler zeigten bei künstlicher Beleuchtung im Winter Stimmungsschwankungen, Energielosigkeit, Reizbarkeit, zunehmende Ängstlichkeit, depressive Verstimmung Lernmotivation/-leistung sank – Mit
  • Vollspektrumlampen kam es zu signifikantem Rückgang der depressiven Symptome gegenüber kalt-weißem Leuchtstofflampenlicht (vgl. W. Tithof, „The Effects Of Full Spectrum Light On Student Depression As A Factor in Student Learning“, Dissertation, Walden University, USA, 1998).

 

Vorteile

  • Lebendauer
  • Energieeffizienz

 

Nachteile

  • Sondermüll
  • Forschungsergebnisse beweisen, daß diese Dauerstreß erzeugen und die Lern- und Konzentrationsfähigkeit um bis zu 60% vermindern.
  • Im Licht von Leuchtstoffröhren fehlen bestimmte Frequenzen (vor allem UV) im Vergleich zum Sonnenlicht (Ausnahme Vollspektrumleuchten).
  • Kunstlicht mit 50Hz-Flimmern löst Stress aus (Cortisol-Hormon aus Nebennierenrinde) Augen-/Kopfschmerzen
  • nachgewiesen ist: bei Leben in künstlichem Licht mit fehlenden Lichtanteilen – spez. bei ‚universalweiß‘-Leuchtstoffröhren – ist die Krebshäufigkeit bis 3x höher als bei Vollspektrumlicht mit UV-B

Spektrum Leuchtstofflampe und Sonnenlicht

Abb.: Sonnenlichtspektrum im Vergleich zum Spektrum einer Leuchtstoffröhre

 

Vollspektrumlampen

Vollspektrumlampen sind Leuchtstofflampen, die Farben fast wie natürliches Sonnenlicht wiedergeben. Sie werden mit Vorschaltgeräten, z.T. Gleichrichter-Vorschaltgeräten betrieben, die das Wechselstromflimmern beseitigen. und. Sie kosten etwa 30 bis 50 Prozent mehr als konventionelle Leuchtmittel, bieten dafür jedoch einen geringeren Energieverbrauch und eine etwa sechsmal längere Lebensdauer gegenüber herkömmlichen Leuchtstoffröhren. Nach Herstellerangaben soll der UV-Anteil von Vollspektrumlampen so angelegt sein, dass zwar die anregende Wirkung dieses Lichtanteils erhalten bleibt, die Gefahr eines Sonnenbrandes gegenüber Sonnenlicht jedoch um ein vielfaches geringer ist. Kritiker warnen dennoch vor möglichen Hautrötungen und Bindehautreizungen der Augen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege – “Vollspektrumlicht – Fast so gut wie Sonne“ – befürwortet jedoch die Verwendung von Vollspektrumlampen am Arbeitsplatz. Dies könne Erkrankungen durch unzureichende Beleuchtung vorbeugen und eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens bewirken.

Vorteile

  • gewährleistet Farbechtheit und Farbbrillanz und somit eine exakte Wiedergabe der Farben wie unter natürlichem Sonnenlicht
  • ermöglicht besseres Kontrastsehen und absolut naturgetreue Farbwiedergabe beleuchteter Gegenstände.
  • Scharfes und exaktes Wahrnehmen im Raum (wissenschaftliche Untersuchungen belegen erhöhtes Sehvermögen bei Vollspektrumlicht im Vergleich zu herkömmlicher „neutralweißer“ Beleuchtung bei gleicher Beleuchtungsstärke)
  • verhindert nachteilige Mischlichtzonen zwischen Tages- und Kunstlicht (Tageslicht, das durch Fenster oder Oberlichter einfällt, kann übergangslos mit Vollspektrumlicht kombiniert werden, ohne dass sich der Sehmechanismus auf ein neues Spektrum umzustellen braucht)
  • Positiver Einfluss auf das physische und psychische Wohlbefinden des Menschen. Dadurch wird Leistungsbereitschaft gefördert und die Arbeitsfehlerquote reduziert

 

Nachteile

  • Mind. 1,5m Abstand um gesundheitliche Beeinträchtigen zu vermeiden
  • Vollspektrumlicht kann einer Gewöhnung bedürfen. Anfangs können die Lampen als zu hell und kalt empfunden werden
  • Bei der Abfallverwertung sind Vollspektrumlampen wie Leuchtstofflampen im Sondermüll zu entsorgen

 

Verschiedene Untersuchungsergebnisse

  • Blutdruckregulierung: „Bei Kindern sank der systol. Blutdruck um 20 Punkte durch warme Farben und Licht-Vollspektrum. Nachdem wieder kühlweiße Röhren verwendet wurde, stieg der Blutdruck wieder, (blinde+sehende) Kinder waren wesentlich unruhiger“ {Liberman S.131}
  • Prof. Dr. Hollwich konnte vor über 20 Jahren bereits klinisch nachweisen, dass künstliches Licht Stresshormone produziert, die im Blut nachzuweise sind. Es wird von der Industrie und Arbeitsmedizin weitestgehend ignoriert.
  • Ratten/Mäuse unter normalen Leuchtstoffröhren waren reizbar, zeigten Neigung zu beißen und hatten kannibalistische Neigungen
  • Hühner unter Vollspektrum leben doppelt so lange (wie unter kalt-weißen Leuchtstoffröhren), sind weniger aggressiv, legen mehr Eier, welche 25% weniger Cholesterin enthielten
  • Fell von Ratten war in vollkommener Dunkelheit weich/glatt. Unter künstlichem Licht wurde das Fell grob/borstig. Ein Gutteil der Tiere wurde unter tageslichtweißen Leuchtstoffröhren am Kopf völlig kahl. {Liberman S.241}
  • unter Vollspektrumlicht nahm Häufigkeit von Karies bei Kindern um 1/3 ab. {Liberman S.276}

 

Leuchtstoffröhren mit rötlich-warmem Licht – Frequenzdefizitfolgen

Nachdem sich die Nachteile der kalt-weißen Leuchtstoffröhren allmählich herumgesprochen haben, wurden Leuchtstoffröhren mit höherem rosa-Lichtanteil entwickelt. Diese warm-weißen Leuchten sind allerdings ebenfalls keineswegs harmlos. Auch ihr Licht enthält meistens kein UV-Licht und auch sonst Ausfälle des Gesamtlichtspektrums. Auch hierbei gilt: je mehr Frequenzen aus dem Vollichtspektrum fehlen, desto gravierender sind die Gesundheitsnachteile bei Pflanzen, Tieren und Menschen.

Warm-weißes-Leuchtstofflicht (mit erhöhtem rosa-Anteil)

Warm-weißes-Leuchtstofflicht schüttet Adrenalin aus, dadurch wirkt es wie eine Überdosis Aufputschmittel und erzeugt somit Dauerstreß. Dauerbestrahlung schädigt das Immunsystem.

  • Es vermindert Leistung bei geistiger Arbeit, Lern-/Konzentrationsfähigkeit um ca. 60%.
  • Aufbau von Hormonen und Vitaminen durch Photosynthese leidet oder erfolgt nicht (wenn eine Wellenlänge fehlt, kann das erforderliche Molekül nicht gebaut werden).
  • Überlebensrate von Mäusen betrug unter Sonnenlicht, UV-durchlässig: 97% unter Leuchtstoff kaltweiß, warmweiß, tageslichtweiß: 94% unter rosa Leuchtstoffröhren nur noch 61%. {Liberman S.135f}

 

Quellen

http://www.j-lorber.de/shm/licht/kunstlicht.htm
http://www.uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Dezernate/Dezernat_II/Abteilung_6/Dokumente/Studium_Professionale/Alexander_Schmid_Elektromagnetische_Umweltvertr%C3%A4glichkeit_pdf.pdf
http://www.balance-online.de/texte/110.htm
http://pagewizz.com/led-die-technologie-der-zukunft/
http://www.uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Dezernate/Dezernat_II/Abteilung_6/Dokumente/Studium_Professionale/Alexander_Schmid_Elektromagnetische_Umweltvertr%C3%A4glichkeit_pdf.pdf

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